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Tilda in unserer Kita Kinderwelt – Einblicke in unseren behutsamen Start mit tiergestützter Pädagogik

Seit Anfang 2026 begleitet Labradorhündin Tilda an ausgewählten Tagen den Alltag in unserer Kita Kinderwelt. Ihr Einzug ist Teil eines langfristig geplanten Projekts: Tilda soll – nach entsprechender Ausbildung – in der tiergestützten Arbeit mit Kindern eingesetzt werden. Damit dieser Weg verantwortungsvoll und kindgerecht gelingt, möchten wir transparent darüber informieren, wie wir Tilda Schritt für Schritt an ihre zukünftige Aufgabe heranführen.

Wer ist Tilda?

Tilda wurde am 25.09.2025 geboren und stammt aus einer liebevollen, erfahrenen Zucht. Schon früh wurde sie an alltägliche Geräusche, Abläufe und Menschen gewöhnt. Die Züchterin, die seit vielen Jahren Welpen als Therapie‑, Begleit‑, Rettungs‑ und Assistenzhunde vermittelt, erkannte schnell, dass Tilda die passenden Grundvoraussetzungen mitbringt:

  • selbstbewusst
  • aufgeschlossen
  • menschenfreundlich
  • verschmust
  • gelassen und verlässlich
  • lernfreudig

Ihr Name wurde bewusst so gewählt, dass auch jüngere Kinder ihn gut aussprechen können.

Ein behutsamer Start in unserer Kita

Seit Januar 2026 begleitet Tilda ihre Bezugsperson an einzelnen Tagen ins Büro der Kita. Dort wächst sie in Ruhe in die Umgebung hinein – mit all ihren Geräuschen, Abläufen und Begegnungen. Sicherheit steht dabei an erster Stelle:

  • Die Bürotür ist mit einem Türgitter gesichert. So können Kinder Tilda sehen, ohne sie zu bedrängen, und Tilda kann sich jederzeit zurückziehen.
  • Vor ihrem ersten Besuch wurden mit kleinen Kindergruppen Regeln besprochen:
    • Tilda wird nicht gefüttert.
    • Sie hat eigenes Futter und eigene Leckerchen – die Kinder durften diese sogar anschauen, fühlen und daran riechen.
    • Tilda braucht Ruhe, wenn sie in ihrem „Häuschen“ liegt.

Dieses vorbereitende Gespräch hat den Kindern Sicherheit gegeben und gleichzeitig Neugier und Verständnis geweckt.

Wie die Kinder Tilda erleben

Die ersten Begegnungen sind geprägt von großer Freude, und das sowohl bei Kindern, Eltern, Mitarbeitenden und natürlich bei Tilda selbst.

  • Kinder besuchen Tilda am Türgitter und beobachten, was sie macht.
  • Viele haben bereits Bilder für Tildas Büro gemalt.
  • In den Abholzeiten sitzen manchmal ganze Familien vor dem Türgitter.
  • Und wenn Tilda einmal nicht da ist, ist die Enttäuschung spürbar groß.

Die Kinder wissen: Bevor Tilda aktiv an Angeboten teilnehmen kann, muss sie erst eine spezielle Hundeschule besuchen und alle müssen sich gut kennenlernen.

Unser Ziel: Tiergestützte Arbeit mit Verantwortung

Tilda soll langfristig Angebote begleiten, die:

  • soziale Kompetenzen stärken,
  • emotionale Entwicklung unterstützen,
  • Ängste abbauen,
  • und positive Bindungserfahrungen ermöglichen.

Bis dahin gehen wir jeden Schritt bewusst, langsam und mit Blick auf das Wohl aller Beteiligten – insbesondere auf das von Tilda und den Kindern.

Ein Gewinn für unsere Kinderwelt

Die ersten Wochen zeigen: Tilda bereichert den Alltag bereits jetzt. Sie bringt Ruhe, Freude und viele wertvolle Gesprächsanlässe mit. Für uns ist es eine spannende und wunderbare Zeit, die wir weiterhin transparent begleiten.